Dunstäpfel weisen eine klebrige Konsistenz auf, was ihre Entnahme aus Konservendosen in der industriellen Lebensmittelverarbeitung erschwert. Ihr hoher Zuckergehalt sorgt für eine ausgeprägte Adhäsion an den Doseninnenflächen – mit direkten wirtschaftlichen Folgen: Produktreste bleiben in der Dose, Yield geht verloren, und manuelle Nacharbeit kostet Zeit und Personal.
Dieser Use Case zeigt, wie die vollautomatische Dosenöffnungsmaschine CEM 600 von KA-Process genau dieses Problem löst – ohne Produktverdünnung, ohne Kompromisse bei der Rezeptur.

Was sind Dunstäpfel – und warum sind sie so anspruchsvoll?
Dunstäpfel sind in Zuckerlösung eingemachte, vorgegarte Apfelstücke, die vor allem in der Backwarenproduktion, bei Desserts und in der Gemeinschaftsverpflegung eingesetzt werden. Sie werden typischerweise in Großgebinden (Dosen von 2,5 bis 10 kg) geliefert und industriell weiterverarbeitet.
Das Problem liegt in der Physik: Zucker wirkt wie ein natürlicher Haftvermittler. Dunstäpfel mit hohem Brix-Wert neigen dazu, sich fest an Metall anzuheften. Reines Kippen reicht nicht aus.
Typische Herausforderungen im Produktionsalltag
Produktionsbetriebe, die Dunstäpfel verarbeiten, kennen die Folgen einer unvollständigen Dosenentleerung:
- Erhöhte Restmengenverluste, die direkt den Yield reduzieren
- Manuelles Ausschaben durch Mitarbeiter – zeitaufwendig und hygienisch problematisch
- Wasserspülung als Alternativlösung – aber ungeeignet, da sie das Produkt verdünnt und Rezeptur- sowie Qualitätsanforderungen beeinträchtigt
Gerade in der Backwarenproduktion, wo die Feuchtigkeitsbilanz der Rezeptur präzise eingehalten werden muss, ist eine Wasserspülung keine Option.
Die Lösung: CEM 600 mit optionalem Spülmodul
Die CEM 600 ist der vollautomatische Dosenöffner von KA-Process für anspruchsvolle Produkte. Für die Verarbeitung hochviskoser und adhäsiver Produkte wie Dunstäpfel steht ein optionales Spülmodul zur Verfügung, das speziell für diesen Anwendungsfall entwickelt wurde.
Spülen mit steriler Druckluft
Statt Wasser setzt die CEM 600 auf sterile Druckluft, um haftende Produktreste von der Doseninnenwand zu lösen. Das Spülmedium verdünnt das Produkt nicht und greift nicht in die Rezeptur ein. Alternativ kann auch mit Wasser gespült werden – die Entscheidung liegt beim Betreiber und lässt sich produktspezifisch parametrieren.
Rezepturabhängige Parametrierung
Spülmedium, Spüldauer und Intensität werden passwortgeschützt in der Steuerung der CEM 600 hinterlegt. Das gewährleistet eine reproduzierbare, produktspezifische Prozessführung – ohne Bedienerabhängigkeit und ohne Varianz von Charge zu Charge.
Hygienegerechte Ausführung
Das Spülsystem ist vollständig in das Hygienekonzept der Anlage integriert. Das CIP-fähige Spülrohr ermöglicht eine automatisierte Reinigung und entspricht den Anforderungen moderner Lebensmittelproduktionsstätten.
Ergebnis: Bis zu 98 % weniger Restmengen
Der Einsatz der CEM 600 mit Druckluftspülung reduziert die Restmengen in den Dosen um bis zu 98 %. Was das konkret bedeutet:
- Deutlich höherer Yield
- Geringer manueller Ausschabaufwand
- Stabile, reproduzierbare Prozessführung
- Keine Beeinträchtigung von Produktqualität oder Rezeptur
Fazit: Der richtige Dosenöffner macht den Unterschied
Bei hochviskosen Produkten wie Dunstäpfeln entscheidet nicht nur die Öffnungsleistung des Dosenöffners, sondern vor allem die Entleerungskompetenz über den tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzen. Die CEM 600 von KA-Process bietet mit ihrem integrierten Spülmodul eine prozesssichere Lösung, die Restmengen auf ein Minimum reduziert – ohne Produktkompromisse.
Sie verarbeiten Dunstäpfel oder andere hochviskose Produkte aus Dosen? Sprechen Sie uns an – wir finden die passende Lösung für Ihren Prozess.



